18.oo: Autonomes Tutorium "Zeit und Raum als gesellschaftswissenschaftliche Kategorien"
In den Gesellschaftswissenschaften sind Zeit und Raum nur sehr selten Gegenstand der Reflexion. Im ersten Moment würde beides meistens auch eher im Bereich der Philosophie, der Physik oder der Geographie verortet werden. Doch entgegen dieser weit verbreiteten Vorannahme sind beide zutiefst gesellschaftlich geprägt. In dem Tutorium soll eine Annäherung an die gesellschaftlichen Implikationen von Zeit und Raum, bzw. an ihre gesellschaftlichen Konstitutionsmomente versucht werden. Hierbei könnte von Kants Annahmen ausgegangen werden, um diese kritisch mit verschiedenen Ansätzen zu kontrastieren: beispielsweise von Lefébvre, Postone, Poulantzas oder Debord. Das genaue Programm wird aber gemeinsam im Tutorium erarbeitet, bzw. ausgehandelt. Es ist hierbei offen und gewünscht, dass die Teilnehmer_innen eigene Vorschläge einbringen.
20.oo: „Groß, größer, mega? Über die Bedeutung der Größe als Definitionskriterium für Stadt“. Vortrag und Diskussion.mit Johanna Hoerning (Uni Frankfurt)
Der Vortrag widmet sich einer kritischen Auseinandersetzung mit der (stadtsoziologischen) Grundannahme, dass quantitative und qualitative Eigenschaften von Städten in einem direkten Zusammenhang miteinander stehen.
Die Überlegungen werden in einem zweiten Schritt mit dem heutigen wissenschaftlichen Diskurs zu den sog. Mega-Städten konfrontiert.
Programm der gg_uni