Achtung, geänderter Beginn: 19.oo: Hegemonie, Identität und Emanzipation.
Vortrag und Diskussion mit Friederike Habermann
Immer wieder wird beklagt, dass Kapitalismus, Sexismus, Rassismus und andere Herrschaftsverhältnisse als unverbunden in der Analyse erscheinen – wenn sie denn überhaupt gemeinsam in die Analyse einbezogen werden. Mit der ‚subjektfundierten Hegemonietheorie’ wird ein Ansatz skizziert, der – aufbauend auf Antonio Gramscis Hegemoniebegriff und in Erweiterung durch postmarxistische, postfeministische und postkoloniale Ansätze – von der Verwobenheit aller Herrschaftsformen ausgeht. Dabei wird deutlich, dass sowohl Identitäten als auch der gesellschaftliche Kontext nicht unabhängig davon gedacht werden können.
Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AKG)
23.oo c.t., Salon/Offenes Atelier, 2. Stock: Halloween-Filmnacht
Passend zu Halloween gibt es zwei Filme im IVI zu sehen. Die beiden Filme aus Japan und Korea haben eine komplett andere Bildästhetik, als es die normale europäische Zuschauer_in gewöhnt ist. In "The Grudge" (einem Remake des Originals unter der Leitung des Original-Regisseurs) verdichten die fließenden Bilder die Spannung des Filmes zum beinahe unerträglichen. In Janghwa, Hongryeon wird das alte koreanische Märchen über die Schwestern Janghwa und Hongryeon und ihrer grausamen Stiefmutter verarbeitet. Original ist immer besser als synchron (und wer guckt schon gerne Filme auf deutsch...), deshalb zeigen wir alle Filme in der Originalsprache.
(1) The Grudge (2004); Directed by Takashi Shimizu, 88 min, Sprache: English.
(2) A Tale of two Sisters (Janghwa, Hongryeon)
(2003), Directed by Kim Ji-Woon, 110 min,Originalfassung mit englischen Untertiteln